Heimwerker-Podcast · Folge 1
Wer wir sind und wann sich Heimwerken wirklich lohnt
Selbst machen oder Profi rufen? Vier Fragen, die dir die Entscheidung abnehmen.
Das nehmen Sie aus der Folge mit
- Der Podcast und seine Ziele
- Unser Bauunternehmen vorgestellt
- Mache ich es selbst oder rufe ich einen Handwerker?
- Die vier entscheidenden Fragen
- Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge
Worum es in dieser Folge geht — Marie fasst zusammen
In der ersten Episode von Montageteam Marx, dem Podcast für Heimwerker, stelle ich mich, Marie, und meinen Co-Host Maik Marx vor. Maik, ein erfahrener Unternehmensberater und Bauunternehmer aus Berlin, eröffnet uns seine berufliche Reise, die von Karrierecoaching bis hin zu umfassenden Bauprojekten reicht. Dabei haben wir uns entschlossen, einen Podcast zu kreieren, der realistisch auf das Thema Heimwerken eingeht, fernab von der perfekt inszenierten Welt auf Social Media.
Wir besprechen, wie und warum viele von uns beim Heimwerken schiefgehen – ich teile Anekdoten aus meiner eigenen Erfahrung, wo meine kreativen Einfälle nicht ganz aufgegangen sind. Es geht darum, echte Herausforderungen und Missgeschicke im Heimwerken zu beleuchten, um Zuhörern zu zeigen, dass es normal ist, nicht alles perfekt zu machen. Wir argumentieren, dass es wichtig ist, in den richtigen Momenten Fachleute hinzuzuziehen, und dass wir gemeinsam lernen sollten, wann das der Fall ist.
KI-GENERIERTEin zentrales Thema der Episode sind vier entscheidende Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man ein DIY-Projekt angeht. Diese Fragen betreffen das verfügbare Werkzeug, die Sicherheitsaspekte, mögliche Schäden bei Fehlern und vor allem die Zeit, die man investieren kann. Maik gibt uns hilfreiche Faustregeln und Einblicke, wann es sinnvoll ist, einen Handwerker einzuschalten, um schwerwiegende Fehler und damit verbundene Kosten zu vermeiden.
KI-GENERIERTWir vergleichen unsere Erfahrungen und Übungen anhand einer praktischen Fallstudie – meine gescheiterte Versuche, eine Badtür einzukürzen. Anhand dieser Erfahrung beleuchten wir die Realität des Heimwerkens, die von Unsicherheiten und Frustrationen geprägt ist, und wie wir aus diesen lernen können. Wir schließen die Episode ab, indem wir eine Vorschau auf die nächste Episode geben, in der wir uns mit dem Thema „Wendestreichen ohne Streifen“ beschäftigen werden – ein wichtiges praktisches Thema für jeden Heimwerker.
KI-GENERIERTIch lade die Zuhörer ein, uns auf dieser Reise zu begleiten, um ein besseres Verständnis und die nötigen Fertigkeiten für erfolgreiche DIY-Projekte zu erlangen.
Transkript der Folge
Hallo zusammen, herzlich willkommen bei Montageteam Marx, dem Podcast, der dir das Heimwerken beibringt, ohne dass du dabei dein Zuhause ruinierst. Ich bin Marie und das hier ist unsere allererste Folge. Bevor wir gleich mit dem ersten richtigen Thema loslegen, und das wird in der nächsten Folge die Profitechnik fürs Wand streichen, wollen wir uns erstmal kurz vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt. Genau, ich bin Maik Marx, schön, dass ihr da seid. Maik, fangen wir mit dir an.
Wer bist du und warum machen wir diesen Podcast? Ich bin in Berlin aufgewachsen, in Marzahn, noch zu DDR-Zeiten. Ich bin geblieben, lebe heute im Osten der Stadt. Beruflich mache ich seit 2001 Unternehmensberatung. Das nennt sich Plan Genial.
Vor allem helfe ich Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder die etwas Eigenes aufbauen möchten. Karrierecoaching, Gründung, sowas. 2019 ist dann unser Bauunternehmen dazu gekommen. Dazu erzähle ich gleich mehr. Wer mehr über mich wissen will, mikemarx.de Und ich?
Ich bin Marie. Ich bin keine Handwerkerin. Ich bin Mieterin in Berlin. Ganz normale Wohnung. Ich versuche immer wieder, Sachen selbst zu machen.
Mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Mein Spitzname unter Freunden ist die Frau mit dem kreativen Verhältnis zur Bohrmaschine. Das ist eine sehr freundliche Beschreibung dafür. Ich habe mal einen Holzdübel mit einem Föhn versucht festzukleben. Das war kein Erfolg.
Ein anderes Mal habe ich versucht, ein Bild aufzuhängen. Drei Löcher gebohrt, zwei davon gingen ins Stromkabel. Seitdem haben wir ein Verlängerungskabel quer durchs Wohnzimmer. Und genau da fängt es an. Strom hinter der Wand ist eines der Themen, bei denen sehr viele scheitern.
Wir reden später noch drüber. Stimmt. Das war so der Moment, wo wir zum ersten Mal über diesen Podcast geredet haben. Du hast gesagt, Maik, das musst du den Leuten beibringen, sonst macht das jeder so wie ich. Und ich dachte, stimmt eigentlich.
Wir wollen einen Podcast, in dem Heimwerken endlich mal nicht aussieht wie auf Instagram, wo alles immer perfekt ist, sondern wo wir ehrlich darüber reden, was geht, was nicht geht und wann der Profi besser ran sollte. 100 Folgen haben wir geplant. Du wirst von uns hören über Wände, Böden, Bäder, Küchen, Werkzeug, Reparaturen, alles, was im normalen Wohnen so anfällt. Aber heute, bevor wir loslegen, will ich noch wissen, Maik, diese Firma, die du erwähnt hast, was macht ihr eigentlich genau? Wir haben sie 2019 gegründet, also vor relativ kurzer Zeit.
Sitz ist in Berlin-Hohenschönhausen und das Team arbeitet vor allem in der Stadt und im Brandenburger Umland. Manchmal auch deutschlandweit, je nach Auftrag. Und was macht ihr genau? Acht Bereiche. Fenster und Türen, Trockenbau, Brandschutz, Abbruch und Entkernen, Balkonsanierungen, Landschaftsbau, Erdarbeiten.
Und wir haben einen Notdienst für die Fälle, wo es schnell gehen muss. Schwerpunkt sind Berliner Altbauten, Wohn- und Gewerbesanierung. Acht Bereiche klingt nach viel. Ist es auch. Aber es passt zusammen, weil bei einer Sanierung oft mehrere Sachen zusammen anfallen.
Du reißt eine Wand raus, baust neu auf, machst Brandschutz, setzt Türen rein. Wir haben für die Kerngewerke ein eigenes Team, also keine Subunternehmer. Für die Sachen, wo wir eine Meisterzulassung brauchen, also Sanitär, Elektro, Maler, arbeiten wir mit festen Partnerbetrieben. Berliner Altbau ist ja ein eigenes Universum. Total.
Schiefe Wände, krumme Böden, Decken in unterschiedlichen Höhen, Stock, der teilweise noch original ist. Was im Neubau zwei Stunden dauert, dauert im Altbau gerne mal einen halben Tag. Und du brauchst Leute, die das aushalten, die nicht beim ersten schiefen Türrahmen die Krise kriegen, sondern Lust haben, das Beste rauszuholen. Ich glaube, das ist auch das, was unser Team eint. Die mögen das Knifflige.
Und der Notdienst? Wann brauche ich den? Wenn nachts irgendwo ein Fenster gewaltsam offen ist und du schnell eine Sicherung brauchst, weil die Versicherung das verlangt. Wenn nach einem Sturm der Balkon kippt. Wenn jemand mit dem Auto in die Hauswand gefahren ist.
Sowas passiert öfter, als man denkt. Und Solarsorglos? Das ist unsere Schwestermarke. Auch seit 2019. Photovoltaik komplett.
Beratung, Planung, Installation, Wartung. Macht das Solarteam, ich bin da nur Geschäftsführer. Genauso wie beim Montageteam, ich streiche längst nicht mehr selbst. Aber gerade weil du die Baustellenpraxis seit Jahren begleitest, kennst du die typischen Fehler. Genau.
Und vor allem, weil mir Freunde, Familie und Nachbarn ständig Heimwerkerfragen stellen. Maik, was mache ich mit dieser Fuge? Maik, kann ich das selbst? Genau diese Fragen wollen wir hier ansprechen. Und das bringt uns zum heutigen Thema.
Eine Frage, die in meinem Bekanntenkreis immer wieder kommt. Mache ich es selbst oder rufe ich einen Handwerker? Maik, ich gestehe. Ich entscheide das nach Bauchgefühl. Mal richtig, mal komplett falsch.
Gibt es eine Faustregel? Es gibt eine. Und sie ist überraschend einfach. Sie hat vier Fragen. Wenn du alle vier mit Ja beantwortest, mach es selbst.
Wenn auch nur eine ein Nein ist, ruf den Profi. Schieß los. Frage 1. Hast du das Werkzeug? Und wenn nicht, wirst du es nochmal brauchen?
Wenn du für eine einmalige Aufgabe Werkzeug für 200 Euro kaufen müsstest, dass du danach nie wieder anfasst, ist das schlechter, als wenn der Handwerker für 150 Euro kommt. Werkzeug lohnt sich nur, wenn es entweder schon da ist oder wenn du es regelmäßig brauchst. Klingt logisch, aber kann man Werkzeug nicht auch leihen? Kannst du. Und das übersehen die meisten.
Es gibt im Baumarkt Verleihstationen für teure Sachen. Schlagbohrer, Tauchsägen, Fliesenschneider. 20 bis 40 Euro pro Tag, je nach Gerät. Wenn du das Werkzeug nur einmal brauchst, ist Leihen oft günstiger als kaufen. Macht aber kaum jemand.
Die meisten kaufen lieber das billigste Modell, kommen damit nicht klar und schmeißen es nach dem ersten Gebrauch in den Keller. Frage 2 Frage 2 Ist die Sache sicherheitskritisch? Drei Dinge sind tabu für Heimwerker, ohne Wenn. Und aber Strom hinter der Steckdose, Gas und tragende Wände. Das sind Bereiche, in denen Fehler nicht nur teuer werden, sondern lebensgefährlich.
Eine Lampe anschließen darfst du selbst. Fassung verdrahten, Schalter dazwischen, fertig. Aber sobald du den Sicherungskasten öffnest oder eine Wand einreißen willst, gehört das in Profi-Hand. Und ehrlich gesagt, das ist auch eine Versicherungsfrage. Wenn deine Wohnung wegen einer Heimwerkeraktion abbrennt, deckt die Versicherung das im Zweifel nicht.
Das ist gut zu wissen. Frage 3? Frage 3. Was passiert, wenn du es vermasselst? Wenn du eine Wand streichst und es sieht schief aus, ist das ärgerlich aber harmlos.
Du streichst nochmal drüber, fertig. Wenn du aber eine Fliese vermasselst und das Wasser darunter zieht, in den Estrich, dann hast du in zwei Wochen einen Wasserschaden, der dich tausende Euro kostet. Frag dich immer, wenn ich es falsch mache, ist der Schaden klein oder groß? Eine Faustformel habe ich für mich entwickelt. Wenn der mögliche Schaden den Handwerker-Stundensatz um Faktor 10 übersteigt, lass es.
60 Euro Stundensatz heißt, bei mehr als 600 Euro Risiko ruf an. 60 mal 10 ist 600, cleverer Anker. Und Frage 4, wie viel Zeit hast du? Und wie viel ist dir deine Zeit wert? Eine Tür einzukürzen, weil der neue Boden zu hoch ist, dauert für den Profi 30 Minuten.
Für den Anfänger ohne richtige Säge gerne mal einen halben Samstag. Wenn dir der Samstag wichtiger ist als die 80-Euro-Handwerker-Rechnung, ruf den Handwerker. Wenn du Zeit hast und Lust drauf, mach es selbst. Beides ist legitim. Es geht nicht um Stolz, es geht um Lebensqualität.
Vier Fragen. Werkzeug, Sicherheit, Schaden bei Fehler, Zeit und alle müssen mit Ja beantwortet sein. Genau. Wenn ich das mit dir kurz üben darf, Marie. Du wolltest neulich deine Badtür einkürzen, weil der neue Vinylboden zu dick war.
Stimmt, mein Trauma. Prüfen wir es. Werkzeug. Hast du keine Tauchsäge? Hatte ich nicht.
Stichsäge hat nicht gereicht. Sicherheit? Niedriges Risiko, kein Strom, kein Gas. Da darfst du. Je.
Schaden bei Fehler? Wenn du zu viel absägst, ist die Tür Schrott. Ersatzkosten 200 Euro plus du musst neu lackieren, Beschläge umsetzen. Och. Und Zeit?
Du hast es probiert mit einer Stichsäge, hat ewig gedauert und ist trotzdem schief geworden. Drei von vier Mal Nein. Hättest du den Handwerker gerufen, hättest du 60 Euro gezahlt und wärst nach 30 Minuten fertig gewesen. Stattdessen habe ich jetzt eine Tür mit einer kleinen Aussparung am Boden, die aussieht wie ein Mauseloch, ich nenne es jetzt rustikal. Genau diese Ehrlichkeit ist der Punkt.
Heimwerken ist nicht immer billiger. Manchmal ist der Profi der bessere Weg und das ist absolut okay. Kein Mensch baut sich auch sein eigenes Auto. Letzter Tipp. Wenn jemand zuhört und sich fragt, was bei ihr oder ihm die nächste Aufgabe ist.
Geh die vier Fragen einfach durch. Auf einem Bierdeckel reicht. Werkzeug, Sicherheit, Schaden, Zeit. Wenn drei oder vier Ja sind, mach es selbst. Wir helfen dir mit den Folgen hier.
Wenn weniger, hol einen Handwerker und genieße deinen Samstag. Es ist keine Niederlage, einen Profi zu rufen. Es ist eine erwachsene Entscheidung. Perfekt. Damit wären wir am Ende unserer ersten Folge angekommen.
In der nächsten Folge wird es richtig praktisch. Wir reden über Wendestreichen ohne Streifen. Die Profitechnik für Anfänger. Maik wird mir erklären, warum meine letzte Wand aussah wie ein Zebra. Und ich werde versuchen, freundlich zu bleiben.
Wenn euch das hier gefallen hat, abonniert uns auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt bei Podigee. Mehr über Maik findet ihr unter maikmarx.de. Mehr über die Firma unter montageteammarx.de. Bis nächste Woche. Bleibt heimwerklich neugierig.
und ruft im Zweifel den Profi. Bis dann!
Kapitel der Folge
- 0:08 Willkommen im Montageteam Marx
- 1:50 Der Podcast und seine Ziele
- 3:29 Unser Bauunternehmen vorgestellt
- 5:35 Mache ich es selbst oder rufe ich einen Handwerker?
- 9:12 Die vier entscheidenden Fragen
- 11:14 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge
Lieber machen lassen?
Manche Arbeiten gehören in Profi-Hände. Montageteam Marx übernimmt in Berlin und Umland Renovierung, Montage und Sanierung — vom kleinen Handgriff bis zur kompletten Wohnung.
Jetzt unverbindlich anfragenEin persönliches Wort von Maik
Ich führe mit Montageteam Marx ein Bauunternehmen in Berlin — und sehe jede Woche, was passiert, wenn jemand mutig selbst angefangen hat und dann nicht weiterkommt. Das Ärgerliche daran ist selten der Fehler selbst, sondern dass ihn vorher niemand erklärt hat. Genau dafür machen Marie und ich diesen Podcast.
Selbst machen lohnt sich oft, aber nicht immer. Bei allem, was mit Elektrik, Gas, Wasser oder der Statik zu tun hat, hört der Spaß auf — da geht es um Sicherheit und um Versicherungsschutz. Und wenn schlicht die Zeit oder das Werkzeug fehlt, ist der Anruf beim Fachbetrieb keine Niederlage, sondern die günstigere Lösung.
Mehr über mich und meine Projekte: maikmarx.de · plangenial.de
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Transparenz-Hinweis (gem. EU AI Act): Diese Podcast-Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt und nicht redaktionell geprüft. Stimmen, Text und Bildmaterial sind KI-generiert. Die Tipps ersetzen keine fachliche Begutachtung vor Ort — bei Arbeiten an Elektrik, Gas, Statik oder Wasser immer eine Fachfirma beauftragen. Alle Angaben ohne Gewähr (Stand 2026, Änderungen vorbehalten). Verantwortlich: Maik Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.